Die Dornmethode

Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb sich der Mensch heutzutage in ärztliche Behandlung begibt. Sie stehen an erster Stelle der Frühinvalidität. Die Ursache dieser Beschwerden liegt oft in einer durch funktionelle Beinlängendifferenz bedingten statischen Fehlhaltung. In der täglichen Praxis und durch wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen zeigt sich, dass ein Bein nur selten tatsächlich zu kurz ist; meistens liegt eine Fehlstellung des Beckens vor, wodurch ein Bein lediglich zu kurz erscheint. Wenn also eine Beckenfehlstellung besteht, muss der Körper sie statisch ausgleichen, was für die Körperhaltung erhebliche Veränderungen bedeutet. Wir können davon ausgehen, dass diese Schiefstellung in den meisten Fällen erworben ist.

Der Körper versucht diese Schiefstellung über lange Zeit zu kompensieren, und erst Jahre später (in der Regel sechs bis acht Jahre) treten durch einseitige Überlastung Beschwerden mit Folgeerscheinungen im gesamten Körper auf. Ziel dieser Behandlungsmethode ist es, die statischen Fehlstellungen zu beseitigen und die Muskulatur wieder symmetrisch aufzubauen. Bei Rücken- und Gelenkproblemen gehen die meisten Menschen zum Orthopäden oder Chiropraktiker. Im Denken vieler Menschen sind die Probleme der Wirbelsäule (Kreuz-, Lenden-, Brust- und Halswirbel) und Gelenke so kompliziert und gefährlich, dass man lieber zum schulmedizinischen Fachspezialisten geht, als sich anderen Wegen zu öffnen. Dabei gibt es eine hilfreiche Alternative schon seit 30 Jahren.

Der bayrische Landwirt und Sägewerksbetreiber Dieter Dorn aus Lautrach hat als Nicht-Mediziner eine Methode aus sich heraus selbst entwickelt, die er von niemandem und von keiner Schule gelernt hat. Durch seine besondere Beobachtungsgabe ist es ihm gelungen, eine sanfte Behandlungs-Methode zu entwickeln, die bei fast allen Rücken- und Gelenkproblemen sofort hilft. Zur Anwendung dieser manuellen Methode werden keine Medikamente oder Geräte benötigt, sondern nur die Hände. Außerdem ist die Methode so einfach, dass sie fast jeder Mensch - der Freude am Behandeln hat - an einem Wochenende lernen kann. Und noch schöner ist es, dass man mit dieser Behandlungs- - Methode niemandem einen Schaden antun kann. Das ist unmöglich! Es ist vollkommen normal, dass die meisten Menschen mit einer oder wenigen Behandlungen wieder schmerzfrei, aufgerichtet und beweglich werden, auch wenn sie vorher schon Jahre Probleme hatten.

Besondere Erfolge können bei den Menschen verzeichnet werden, die folgende Krankheitsbezeichnungen haben:

  • Beckenschiefstand,
  • Skoliose,
  • Ischias,
  • Hexenschuß,
  • Ileosacral-Gelenkprobleme,
  • Hüfte-, Knie- und Fußprobleme,
  • LWS-Probleme,
  • Schulterschmerzen,
  • Tennisarm,
  • HWS - Probleme,
  • Kopfschmerzen,
  • Schwindel,
  • Tinitus,
  • Ohrrauschen,
  • Hörsturz,
  • Hör- und Sehprobleme,
  • "Abnutzung",
  • Bandscheibenvorfall,
  • Empfindungsstörungen an Händen oder Füßen,
  • Rücken-Probleme nach Operationen,
  • Schuheinlagen.

Es liest sich wunderbar,

aber ich verbürge mich dafür, dass es so ist. Ich und einige hundert Heilpraktiker, Ärzte, Physiotherapeuten und Laienbehandler haben diese Methode inzwischen von Dieter Dorn oder einem anderen Kursleiter gelernt und haben große Erfolge damit. Ich habe die "DORN - Methode" bei Helmut Koch, der die Methode noch von Dieter Dorn selbst gelehrt bekam, gelernt und habe bisher sehr gute Erfolge erzielen können. So wie auch Dieter Dorn keine Geheimnisse aus dieser wunderbaren Methode macht, zeigen auch wir sie jedem, der sie lernen will ganz genau. Dazu treffen sich die Dorntherapeuten regelmäßig monatlich. Wir freuen uns über jeden Besuch. Termine zu den Treffen können Sie bei den Verantwortlichen erfragen.

Voraussetzungen für den Erfolg der Behandlung sind

Der Patient muss die Zusammenhänge zwischen Schiefstellung und Beschwerden erkennen und sich damit auseinandersetzen.

Der Patient muss seine Alltagsbewegungen kontrolliert durchführen.

Der Patient muss bereit sein, die Selbsthilfeübungen / Gymnastik über einen längeren Zeitraum täglich durchzuführen. Verspannte Nackenmuskeln, ein Knacken im Kiefergelenk, Schmerzen beim Kauen, das sind nur einige der Symptome, die auf einen möglichen Fehlstand des Unterkiefers deuten können. Sogar Ohrgeräusche (Tinnitus) sind möglich. Der Unterkiefer ist gewissermaßen „schief eingehängt“. Das kann Folgen für die Zahnoberflächen haben, die ungleichmäßig belastet werden und somit auch „schief“ abnutzen. Zahnärzte und Kieferchirurgen behandeln einen Schiefstand des Kiefers gewöhnlich, indem sie Schienen und Klammern verordnen. Damit wird die Schräglage in der Regel aufgehoben.

Oben schief unten schief

Doch in einigen Fällen helfen diese Maßnahmen dem Patienten nicht. Weil die eigentliche Ursache für den schiefen Biss nicht behoben wurde. Diese liegt nicht „oben“, sondern viel weiter „unten“ im Körper: in einer Schiefstellung des Beckens. Steht eine Hüfte höher als die andere (was oft als „Längendifferenz“ der Beine diagnostiziert wird), läuft und steht man schief. Die gesamte Statik des Körpers ist anders ausgerichtet. Die Muskulatur versucht, die Balance zu halten, was dazu führt, dass die Muskeln der einen Körperseite stärker ausgebildet werden als die der anderen. Die Schiefstellung in der Hüfte pflanzt sich also über die Muskelketten entlang der Wirbelsäule fort bis in den Nacken-Hals-Bereich. Die Muskeln dort ziehen ungleich stark am Halteapparat des Kiefergelenks – ein schiefer Biss, Hüftschmerzen, Schmerzen besonders im Bereich der Lenden- und Halswirbel ist schließlich die Folge.

Vernachlässigte "untere Etage"

Der Blick „nach unten“ auf den Beckenbereich und das Abtasten der Hals- und Nackenmuskulatur nach Verspannungen fällt meist nicht in den Spezialbereich der Ärzte. Kollegen, die einen ganzheitlichen medizinischen Ansatz verfolgen, sind eher rar.

Unten gerade oben gerade

Durch eine etwa 30minütige Behandlung korrigiert der Therapeut die Fehlstellung des Beckens, der einzelnen Wirbelkörper der Wirbelsäule und sämtliche Gliedmaßen. Hierbei wird immer mit der Korrektur der Beinlängendifferenz begonnen. Dazu legt sich der Patient auf eine Liege, und vollzieht nach Anleitung einige recht leichte Übungen. Ergibt die Nachkontrolle einen Gleichstand der Hüftknochen, kann die weitere Therapie erfolgen. Oft spürt der Patient auch jetzt schon einen Effekt im Körper, besonders in den betroffenen Muskelregionen: der Rücken-, Nacken- und Kaumuskulatur.

Eigenengagement für die korrekte Statik

Der Patient sollte selbst dafür sorgen, dass er gerade bleibt. Dazu werden ihm von den Dorntherapeuten die so genannten Selbsthilfeübungen gezeigt, die von nun an jeden Tag gemacht werden müssen. Ich betone besonders, dass das Eigenengagement des Patienten – konsequent ausgeführt – zum geraden Becken, zur aufrechten Wirbelsäule und letztlich zum bleibenden geraden Biss führt. Mit einem Zeitaufwand von 20 bis 30 Minuten täglich werden die Muskeln so in eine beidseitig gleichmäßige Spannung versetzt: Der Körper richtet seine Statik symmetrisch aus – und damit auch die Problemzonen.


unschlagbare Vorteile vereint die Dorn-Methode:

  • Sofort wirksam, häufig benötigt man nur eine Behandlung zum Erfolg. Selten sind mehr als drei Behandlungen notwendig.
  • „Wer heilt hat Recht!“
  • Ungefährlich und sanft, ohne Medikamente, keine Chiropraktik. Noch nie sind in den letzten 30 Jahren irgendwelche Schäden durch die Dorn-Methode entstanden, trotz vieler Tausend Behandlungen.
  • Einfach zu erlernen, in wenigen Tagen, es ist kein besonderes Wissen notwendig, nur gesunde Hände und Freude + Liebe zum Helfen.
  • Sehr geringe Kosten. Die Erfahrung kommt durch viele Behandlungen.
  • Selbsthilfe, viele Einzelübungen kann jeder an sich selbst erfolgreich ausführen. Vorbeugen ist besser als Heilen!
  • Die Dorn-Methode ist Erfahrungs-Heilkunde, nur wenig Wissen ist notwendig. Das empfindsame Gefühl des Therapeuten entscheidet über den hervorragenden Erfolg der Behandlung und der Mut es einfach zu tun! Das gefühlvolle Abtasten an den Dornfortsätzen und das mitfühlende Verschieben der Wirbel und Gelenke in die ideale Position bei Bewegung, ist entscheidend.
  • Die Breuss-Massage ist eine noch feinfühligere Methode. Eine ideal abgestimmte Rückenmassage im Bereich der ganzen Wirbelsäule. Sie löst tiefliegende feinere Blockaden auf und ist auch bei Bandscheiben-Problemen sehr hilfreich.

Wer aufhört besser zu werden, der hört auf gut sein!!! (Laotse)